Die Zeitgeschichte von Uni-Druck

Die 50er

Die "wilden 50er", die man nicht vergisst. Dabei helfen die immer wiederkehrenden Stile und Moden aus dieser Zeit.
1951 wird in den Gymnasien das 13. Schuljahr eingeführt.
1952 wurde die erste Fernsehsendung ausgestrahlt.
1953 wurde der Mount Everest zum ersten Mal bestiegen.
1954 wird Deutschland mit einem 3:2 gegen Ungarn Fußballweltmeister. Keiner hatte es damals geglaubt (heute ist es eher umgekehrt...).
1955 wird Strauß Bundesminister für Atom-Fragen und
1956 Verteidigungsminister. Und James Dean verunglückte mit seinem Porsche tödlich.
1956 startet die Bundeswehr, Fürst Reiner von Monaco heiratet Grace Kelly und Bert Brecht stirbt.
1957 kam der erste Atomreaktor in Garching zur Welt, das berühmte Atom-Ei. Humphrey Bogart stirbt in den USA.

Und was passierte bei Uni-Druck?

Die 50er Jahre sind auch an Uni-Druck nicht ohne Spuren vorbei gegangen. So wurde die Rotaprintabteilung immer weiter ausgebaut. Was zur Folge hatte, dass ein eigener Raum (das Labor) zur Herstellung von Strich- und Rasterzeichnungen her musste.

1955 wurde die Buchdruckabteilung gegründet und 1959 erhielt der Uni-Druck-Mitarbeiter Hans Arnold als erster Deutscher den Meisterbrief für Rotaprintdruck. In diesem Jahr wurde das 10jährige Jubiläum gefeiert. Im Handelsregister konnte man den Eintrag "UNI-Druck" lesen.

In den 50ern erlebte UNI-Druck einen richtigen Aufschwung. Auch wenn nicht alles so reibungslos klappte (die Annehmlichkeiten wie moderne Verwaltung, Infrastrukturen oder "einfaches Beschaffungswesen" gab's halt noch nicht), es wurde von allem immer mehr: Mehr Arbeit, mehr Maschinen und mehr Leute.

 

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